Schlagwortarchiv für: Jodid

violetter Extrakt im Glaskolben auf Algen Flakes

Braunalgen sind bekannt für ihren hohen Jodidgehalt. Da sie ebenfalls beachtliche Mengen an Kalium enthalten, wurden Algen im 19. Jahrhundert zur Gewinnung von Kaliumjodid genutzt. Neben dem medizinischen Einsatz bei Schilddrüsenleiden und Syphilis wurde Kaliumjodid zur Behandlung verschiedener nicht-infektiöser entzündlicher Hautkrankheiten wie Schuppenflechte (Psoriasis) und Neurodermitis (Atopischer Dermatitis) eingesetzt. Die Mechanismen, die der Verbesserung dieser Hautkrankheiten zugrunde liegen, sind jedoch nach wie vor unbekannt, daher wird es nicht in großem Umfang eingesetzt.

Hautpflegeprodukte mit Algenextrakten unterstützen den Hautstoffwechsel gegen entzündliche Veränderungen und fördern die Regeneration, z. B. nach dem Sonnenbad.

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Jod hat in der Evolution des Menschen eine herausragende Rolle gespielt. Dank zahlreicher Forschungen wissen wir heute, dass 84 Körpergewebe – nicht nur die Schilddrüse – kleine Jod-Transportschleusen besitzen, mit denen sie Jod in die Zelle hinein pumpen. Diese Schleusen ähneln denen von Algen, die das Jod aus dem Meereswasser herausfiltern und in ihren Zellen lagern. Algen sind die Lebewesen und Nahrungsmittel mit dem höchsten Jodgehalt überhaupt. Weiterlesen

Fünf Produkte vor Meeresoberfläche

Der fermentierte Algenextrakt, den wir „Lamowell“ getauft haben, wird aus der heimischen Laminaria-Alge (botanischer Name Saccharina latissima) hergestellt.
Da der „Zuckertang“, wie Laminaria auch genannt wird, zu den Braunalgen gehört, hat diese Alge die Eigenschaft, mithilfe ihrer besonderen Oberfläche, die aus speziellen Algenzuckern besteht, große Mengen an Mineralstoffen und Spurenelementen zu binden. Dies trifft auch auf das im Meerwasser vorkommende Jodid – der negativ geladenen Form des Elements Jod – zu.
Somit kommt das Jodid auch in unseren Oceanwell Produkten vor und sorgt dort für die stoffwechselaktivierende und durchblutungsfördernde Wirkung.

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Obst und Gemüse

Umweltgifte, UV-Licht und Feuchtigkeitsverlust machen die Haut anfällig für eine übermäßige Produktion von schädlichen Radikalen, denn in der Haut kommen viele Fettsäuren vor, die Radikalen eine gute Angriffsfläche bieten. Daher müssen die Hautschichten gut mit fettlöslichen und wasserlöslichen Antioxidantien versorgt sein. Radikale sind letztlich auch für den Kollagenabbau und die Hautalterung verantwortlich. Ein Antioxidantien-Mix bietet effektiven Schutz und hält die Bildung freier Radikale im Körper in Balance, indem er überschüssige Radikale sozusagen entgiftet. Jede Zelle enthält körpereigene Schutzmechanismen und Antioxidantien gegen ein radikalisches Ungleichgewicht. Diese müssen allerdings durch die in der Nahrung enthaltenen Antioxidantien, Vitamine und Spurenelemente ergänzt und regeneriert werden. Daher ist eine ausgewogene und vielfältige Ernährung auch für die Haut sehr wichtig.

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Ferment in Flasche mit Alge
Ein Kosmetiktrend, der aus Korea nach Deutschland gekommen ist, setzt fermentierte Substrate als Wirkstoff ein. Bei der Fermentation werden vorwiegend organische – aber auch anorganische Mineralstoffe und Spurenelemente – mithilfe von Mikroorganismen wie Bakterien, Pilzen oder Einzellern umgewandelt. Diese Methode nutzt Oceanwell seit Beginn bei der Herstellung seines Laminaria-Extraktes Lamowell – dem Geheimnis unserer Meereskosmetik.

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