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Blasentang in Nord- und Ostsee enthält viel Fucoidan für den Darm.

Tief unter der Meeresoberfläche, in kühlen, nährstoffreichen Gewässern, wächst ein Stoff, der schon Meerestieren als Schutzschild dient – und der nun immer mehr Wissenschaftler begeistert: Fucoidan.

Anders als Tiere können Braunalgen sich nicht einfach wegbewegen, wenn das Wasser zu kalt, zu salzig oder voller Schadstoffe wird. Also mussten sie über Millionen Jahre eine eigene Strategie entwickeln: Sie produzieren spezielle Mehrfachzucker (Polysaccharide), die bis zu 50 % der Trockenmasse der Algen ausmachen können. Darunter findet man Alginsäure bzw. Alginate und Fucoidan. Fucoidan ist ein komplexes Zuckermolekül, das in der Zellwand von Algen steckt und ihnen Flexibilität, Widerstandskraft und Schutz verleiht – offenbar gilt das auch für den menschlichen Darm, wie neueste Forschungsergebnisse zeigen.

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Collage mit Händen vor Meereshintergrund

Die Interaktion zwischen der Hautflora und unserem Körper rückt zunehmend in den Mittelpunkt der gegenwärtigen Forschung. Von Bedeutung sind dabei insbesondere körpereigene Antibiotika wie beispielsweise die Defensine, Dieses System zur Bakterienabwehr ist ein zentraler Bestandteil des Lebens.

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Hautoberfläche mit Dots

Das Mikrobiom der Haut – auch als Hautflora bezeichnet – übernimmt als lebende Schutzschicht eine Beschützerrolle für die Haut. Es dient der Stärkung des Immunsystems, übernimmt die Kontrolle des pH-Wertes der Haut, stärkt die Hautbarriere und sorgt für einen optimalen Feuchtigkeitshaushalt. Nicht zuletzt wehrt es Entzündungsbakterien und andere Krankheitserreger ab.

Die Haut wiederum versorgt die Mikroben mit abgestorbenen Hautzellen, Talg, Schweiß und Hautfetten und hilft, die Funktion des Mikrobioms aufrechtzuerhalten.

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