Was ist Couperose – und was hilft bei Couperose?
Was ist Couperose? Viele Fragen umkreisen dieses Thema. Schon ein wenig Wangenröte und empfindliche Haut können uns nachhaltig verunsichern. In diesem Beitrag teile ich als Kosmetikerin mein Wissen aus Theorie und Praxis: Was sind Ursachen und Symptomen von Couperose? Was ist der Unterschied zu einer Rosazea, welche erprobten Dos und Don’ts gibt es und wie kann natürliche Pflege mit Meereswirkstoffen bei Couperose helfen?
Inhaltsverzeichnis
Was ist Couperose?
„Couperose“ (Franz.) bedeutet übersetzt Kupferfinne und ist streng genommen kein medizinischer Diagnosebegriff, sondern eher ein kosmetischer oder umgangssprachlicher Ausdruck.
Gemeint sind:
- dauerhafte Wangenröte mit fadenförmig sichtbaren Äderchen (Teleangiektasien)
- meist im Bereich von Wangen und Nase
- eine gleichmäßige bis fleckige Rötung, die nicht mehr vollständig zurückgeht
- die Haut wirkt oft empfindlich und reagiert schnell auf äußere Reize
Typisch für Couperose sind z. B.:
- sehr helle, dünne Haut
- eine genetische Veranlagung
- verstärkende Faktoren wie Sonne, Temperaturschwankungen, Alkohol, scharfe Speisen, Zucker, Kaffee/Tee, Sauna etc.
Couperose oder Rosazea – was ist der Unterschied?
Couperose und Rosazea werden oft durcheinandergebracht. Die Couperose ist keine Erkrankung, lediglich eine Schwäche und wir können viel tun, um diese in den Griff zu bekommen. Bei Couperose stehen die sichtbaren Gefäße und die Rötung im Vordergrund.
Rosazea hingegen ist eine chronisch-entzündliche Hauterkrankung, die vor allem das Gesicht betrifft. Sie verläuft in Schüben und kann sehr unterschiedlich ausgeprägt sein. Eine Rosazea hat weitere Merkmale, wie Brennen, Jucken, das Auftreten von Papeln / Pusteln oder eine schuppige Haut.
Couperose kann eine Vorstufe einer Rosazea sein. Dies heißt aber nicht, dass sich aus einer Couperose immer eine Rosazea entwickeln muss.
Aber: Wer zu Couperose neigt, hat meist eine empfindliche, reaktive Haut – und profitiert deshalb oft von den gleichen Schutz- und Pflegeregeln wie Rosazea-Betroffene.

Stress gehört zu den möglichen Ursachen für Couperose. Gönn Dir auch im Alltag regelmäßig eine Auszeit!
Mögliche Ursachen von Couperose
Couperose wird als Folge einer Bindegewebsschwäche genetischer oder erworbener Art angesehen. Damit geht eine Unterversorgung der Haut mit Nahrung einher, das Immunsystem ist zu schwach. In den feinen Kapillargefäßen staut sich das Blut, es kommt zu Teleangiektasien und großflächigeren Rötungen, wenn die geweiteten Gefäße sich nicht mehr verengen können oder sogar reißen. Die Couperose ist also ein leicht irritierbares Hautbild mit schwachem Bindegewebe.
Folgende Faktoren können die Entstehung einer Couperose begünstigen:
- Medikamente
- Lebensführung, Schlaf, Ernährung (Zucker), Alkohol
- Stress körperlicher und mentaler Art
- Haarbalgmilben
- Bakterien, z. B. Staphylococcus aureus
- Neurogene Entzündung (Reaktion des Nervensystems auf Stress)
Welche Faktoren verschlimmern Couperose?
Meinen Erfahrungen nach ist die schlimmste Reaktion auf eine leichte Röte eine fetthaltige Creme und/oder sogar tägliches Auftragen von Sonnencreme im Winter. Denn Lichtschutzprodukte können eher zusätzlich allergische Reaktionen oder Stauungen auslösen (bei dichter mineralischer Schicht auf der Haut).
Natürlich wirkt sich auch die Lebensweise auf die Haut aus. Zucker, Alkohol, Kaffee und scharfes Essen können sich negativ auswirken und auch Sonnenbäder, Kälte, Hitze sowie Luftverschmutzung können die Couperose verstärken.
Was hilft bei Couperose?
Bei Couperose entstehen Blutstauungen in den Gesichtskapillaren, durch die Stauungen kommt es schließlich zu bleibenden Gefäßerweiterungen (hellroter Ton = arterielle Kapillargefäße, bläulicher Ton = venöse Kapillargefäße). Unsere Haut kann solche Schäden reparieren, wenn die Bedingungen gut sind. Die Ernährung und die Pflegeprodukte sind sehr wichtig, um dem Lymphfluss zu helfen, Gefäßschäden abzubauen.
Algen und Meerwasser regenerieren die Haut
Dabei haben Meereswirkstoffe in reiner Natur durch die Vielzahl an Mineralien, Salzen in ihren natürlichen Verbindungen und den besonderen Algeninhaltsstoffen – Alginate, Fucoidane, Aminosäuren und Vitamine, um nur einige zu nennen – einen positiven Einfluss auf die Regeneration unserer Haut.
Couperose-Haut braucht Beruhigung, Ausgleich und Feuchtigkeit, denn sie ist meist sehr gereizt und sensibel. Und im zweiten Schritt braucht sie Nahrung und Kräftigung, weil das Bindegewebe zu schwach ist. Algen können bei der Stärkung und beim Schutz vor Feuchtigkeitsverlust und Umweltfaktoren helfen.
Mit der Natur aus dem Meer können wir die Haut dabei unterstützen, sich selbst zu helfen. Wenn wir dann noch die äußeren Bedingungen anpassen, haben wir sehr gute Chancen mit einer solchen genetischen Disposition lange eine schöne stabile Haut zu tragen.
Schau für konkrete Pflegetipps in unseren Beitrag:
„Produktwahl bei Couperose und Rosazea“
Beratung durch die Kosmetikerin
In meiner Kosmetikkabine konnte ich so manche dünne Haut mit Äderchen bis hin zu Rosazea stabiler und gesünder werden sehen. Das ging immer einher mit regelmäßiger Behandlung in der Kosmetikkabine sowie Anwendung der individuellen Produkte von unserer Oceanwell Basic.Line und auch der Biomarine Cellsupport Serie in der Heimpflege.
Fachkosmetikerinnen in Deiner Nähe, die mit Oceanwell Naturkosmetik arbeiten, findest Du in der Bezugsquellensuche auf unserer Website.
Bildnachweis:
Fotos: oceanBASIS GmbH








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