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Kosmetik

Garantiert tierversuchsfrei

Kaninchen in freier Natur

Kosmetische Produkte dürfen in der EU seit 2013 nicht mehr an Tieren getestet werden. Diese Gesetzgebung steht jedoch in Konkurrenz zur Chemikaliensicherheit, so dass es Hintertüren gibt. Eine Zertifizierung von Naturkosmetik nach NATRUE-Richtlinien bietet zusätzliche Sicherheit, garantiert tierversuchsfreie Produkte zu kaufen.

Inhaltsverzeichnis

  • Europäisches Tierversuchsverbot
  • Aushebelung durch die REACH-Verordnung
  • Was kann der Verbrauchende tun?
  • NATRUE untersagt Tierversuche
  • Warum steht Oceanwell nicht in der PETA-Liste für tierversuchsfreie Kosmetik?
  • Wie testet Oceanwell die Wirkung seiner Produkte?
  • Ist Oceanwell vegan?

Europäisches Tierversuchsverbot

Der europäische Gesetzgeber hat bereits vor Jahren die schrittweise Verwirklichung eines Tierversuchsverbotes beschlossen. Demnach sind seit September 2004 Tierversuche für kosmetische Fertigerzeugnisse in der Europäischen Union verboten, seit März 2009 gilt das Verbot auch für die Inhaltsstoffe von kosmetischen Produkten. Ausgenommen waren bis März 2013 solche Tierversuche, die die komplexen Einflüsse auf die menschliche Gesundheit, krebserregende Eigenschaften und Auswirkungen auf die Reproduktion untersuchen.

Seit März 2013 gilt in der Europäischen Union ein umfassendes Vermarktungsverbot für kosmetische Produkte und Inhaltsstoffe, die in der EU oder Drittländern im Tierversuch getestet wurden. Dieses Verbot ist seit 2012 auch in der EU-Kosmetikverordnung verankert und gilt für alle Hersteller von kosmetischen Produkten.

Aushebelung durch die REACH-Verordnung

Das Verbot von Tierversuchen für Kosmetika ist aktuell jedoch gefährdet: Die Europäische Chemikalienbehörde (ECHA) fordert von Herstellern kosmetischer Rohstoffe, die Sicherheit ihrer Stoffe in Tierversuchen testen zu lassen.

Die Verordnung über die Registrierung, Evaluierung, Autorisierung und Beschränkung von Chemikalien (REACH) trat 2007 in Kraft und soll den Schutz der menschlichen Gesundheit und Umwelt vor den Auswirkungen gefährlicher Chemikalien sicherstellen. Sie schreibt vor, dass die Hersteller von Chemikalien umfangreiche Informationen über die gesundheitlichen und umwelttechnischen Gefahren vorlegen müssen. Kann das Unternehmen keine bestehenden Testergebnisse vorweisen, dann müssen neue Versuche durchgeführt werden. Da viele Stoffe unterschiedliche Einsatzgebiete haben, fallen auch kosmetische Rohstoffe wie Emulgatoren oder Konsistenzgeber unter die Vorgaben der REACH-Verordnung. Aktuelle Beschlüsse der ECHA zeigen nun, dass sogar ausschließlich für Kosmetika verwendete Inhaltsstoffe unter die Verordnung fallen.

Was kann der Verbrauchende tun?

Wenn die EU zulässt, dass die REACH-Verordnung über der Kosmetikverordnung steht, ist das hart erkämpfte Verbot für Kosmetik-Tierversuche in der EU in Gefahr. Unter anderem setzt sich die europäische Bürgerinitiative “Save Cruelty Free Cosmetics” für den Erhalt des Tierversuchsverbots ein.

NATRUE untersagt Tierversuche

Die NATRUE-Richtlinien verbieten Tierversuche für kosmetische Produkte. Ein Produkt, das das NATRUE-Siegel trägt, ist somit garantiert tierversuchsfrei. Da inzwischen auch alle kosmetischen Rohstoffe zertifiziert werden müssen, betrifft dies nicht mehr nur die Testung von Fertigprodukten.

Warum steht Oceanwell nicht in der PETA-Liste für tierversuchsfreie Kosmetik?

PETA liefert einen wertvollen Beitrag zum Schutz der Tierwelt. Eines der Kriterien zur Bewertung durch PETA ist der Export nach China, da nach chinesischer Gesetzgebung für die Zulassung des stationären Verkaufs von Kosmetikprodukten in Geschäften Tierversuche vorgeschrieben sind. Ein Hersteller, der nach China exportiert, kommt also nicht auf die Positiv-Liste von PETA.

Oceanwell verkauft seine Produkte auch in China, jedoch über Hongkong. Denn Hongkong hat als ehemalige britische Kolonie mit China besondere Verträge, die den tierversuchsfreien Cross-Border E-Commerce Verkauf (CBEC) über Online-Vertriebskanäle erlauben. Somit wurden für den Online-Verkauf von Oceanwell-Produkten in China  – schriftlich bestätigt – keine Tierversuche beauftragt.

Wie testet Oceanwell die Wirkung seiner Produkte?

Wir entwickeln unsere Produkte im eigenen Haus unter Mitwirkung von verschiedenen Mitarbeitenden aus Forschung und Entwicklung (F&E), Produktmanagement, Vertrieb und Geschäftsführung. Um die Produktsicherheit von Oceanwell zu gewährleisten, arbeiten wir mit unabhängigen Testinstituten zusammen und testen unsere Kosmetik nur an freiwilligen Probanden, unter denen sich Hautgesunde, Atopiker, Allergiker und Menschen mit sensibler Haut befinden.

Ist Oceanwell vegan?

Die Produkte der Basic.Line sowie der Biomarine Cellsupport Serie enthalten keine tierischen Inhaltsstoffe und sind demnach vegan. Da das ozeanische Kollagen aus wirbellosen Wurzelmundquallen gewonnen wird, ist die OceanCollagen-Serie nicht vegan.

Fazit:
Das NATRUE-Siegel auf den Oceanwell-Produkten bietet verlässliche Sicherheit, dass keine unerwünschten Rohstoffe im Produkt enthalten sind und keine Tiere für die Produktentwicklung leiden mussten.

Bildnachweis:
Titelbild von 0fjd125gK87 auf Pixabay.com

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Thorsten Walter
Thorsten Walter

Mein Name ist Thorsten Walter. Ich bin Diplombiologe und habe nebenberuflich als Präventionspraktiker und Gesundheitsberater gearbeitet. Meine Aufgabe bei oceanBASIS ist der Bereich »actives«, also die Wirk- und Rohstoffe der Kosmetik.

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29. Juli 2022/0 Kommentare/von Thorsten Walter
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