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Aus der Produktentwicklung: Das Kopfhautserum

Kennst du das Gefühl, wenn die Kopfhaut spannt, juckt oder nach dem Waschen einfach nur „zickt“? Kleine Schüppchen auf den Schultern, ein Brennen an den Haaransätzen, und du fragst dich: Was habe ich jetzt schon wieder falsch gemacht?

Gerade im Winter ging es mir genauso. Immer wieder hatte ich mit Schuppen und einer ausgetrockneten Kopfhaut zu kämpfen – ganz egal, wie viel oder wenig ich die Kopfhaut gewaschen habe. Als ich anfing, nach Lösungen zu suchen, stand ich vor einem frustrierenden Bild: Viele Kopfhautprodukte basieren auf Alkohol, der zwar kurzfristig erfrischend wirkt, die Haut aber weiter austrocknen kann. Andere hinterlassen einen fettigen Film, der auf der Kopfhaut einfach unangenehm ist. Eine wirklich gute Pflege für die Kopfhaut gab es nicht.

Wir haben uns gefragt: Warum behandeln wir die Kopfhaut immer noch wie ein „Nebenprodukt“ der Haarpflege?
Dabei ist sie nichts anderes als Haut – sensibel, schützend, regulierend. Und sie verdient genauso viel Aufmerksamkeit wie Haut im Gesicht oder Körper. Also haben wir angefangen, genauer hinzuschauen. Nicht aus Marketingsicht, sondern aus echter Notwendigkeit heraus. Was braucht eine gereizte Kopfhaut wirklich? Sicher keine austrocknenden Alkohole, keine Duftstoffe, keine okklusiven Fette, die alles „zukleistern“. Sondern Ruhe. Feuchtigkeit. Eine sanfte Unterstützung der natürlichen Balance.

Die Entwicklung des Kopfhautserums

Genau dieser Gedanke hat uns auch in unserer Produktentwicklung begleitet. Zeitgleich sind uns in unterschiedlichen Forschungsprojekten immer wieder Algenextrakte begegnet, die für die Produktentwicklung spannend sein können – allen voran aus dem bei uns gut bekannten Zuckertang Saccharina latissima und dem Blasentang Fucus vesiculosus. Zwei Braunalgen, die im Meer ständig wechselnden Umweltbedingungen ausgesetzt sind und über fein abgestimmte Mechanismen ihre innere Balance aufrechterhalten.

Aus reiner Neugier – und ehrlich gesagt auch aus persönlicher Betroffenheit – habe ich begonnen, einige dieser Extrakte testweise auf meiner eigenen Kopfhaut anzuwenden. Ohne große Erwartungen, aber mit offenem Blick. Und genau hier wurde es spannend. Meine Kopfhaut reagierte ruhiger. Ausgeglichener. Nicht spektakulär in wenigen Minuten, sondern subtil nach einigen Tagen – so, wie echte Regeneration eben wirkt.

Dieses Ergebnis ist meiner Meinung nach kein Zufall. Auch unsere Laboruntersuchungen zeigten, dass bestimmte Extrakte aus Fucus vesiculosus bei typischen Hautbeschwerden spannend sein können, vor allem wegen ihrer barrierestärkenden und regulierenden Eigenschaften. Daher enthält unser Serum neben dem Extrakt aus Zuckertang nun auch einen Blasentang-Extrakt. Auf dieser Basis haben wir die Formulierung weiterentwickelt und mit sorgfältig ausgewählten Pflegestoffen ergänzt:
Meerwasser, Panthenol (Provitamin B5), Allantoin, Niacinamid (Vitamin B3) und Saccharide Isomerate sind so kombiniert, dass sie die Kopfhaut nachhaltig beruhigen, mit Feuchtigkeit versorgen und ihre natürliche Balance unterstützen.

Welche Rolle die einzelnen Inhaltsstoffe dabei im Detail spielen und warum wir uns genau für diese Kombination entschieden haben, erklären wir ausführlich auf der Landingpage zum Kopfhautserum.

Bewährungsprobe gegen Schuppen und Juckreiz

In der Wissenschaft sagt man gerne: Einmal ist keinmal. Und dass mir das Produkt persönlich gefallen und geholfen hat, hat natürlich keinerlei Aussagekraft über seine tatsächliche Wirksamkeit. Also war klar: Wenn wir es ernst meinen, brauchen wir mehr als ein gutes Bauchgefühl.

Es musste eine externe dermatologische Studie her. Mit echten Betroffenen. Mit echten Problemen. Mit Schuppen, Juckreiz, Spannungsgefühlen und einer Kopfhaut, die längst aus dem Gleichgewicht geraten war. Und mit einer unverfälschten dermatologischen Bewertung. Die Stunde – oder eher Wochen – der Wahrheit, sozusagen.

Als die Ergebnisse bei uns eintrafen, waren wir ehrlich gesagt überwältigt, wie positiv die Rückmeldungen ausfielen. Sowohl bei trockenen als auch bei fettigen Kopfschuppen zeigte sich nach vier Wochen regelmäßiger Anwendung eine deutliche Verbesserung des Kopfhautbildes – das ergaben sowohl die dermatologische Bewertung als auch die Rückmeldungen der Probandinnen und Probanden. Juckreiz ließ nach, Spannungsgefühle wurden als deutlich reduziert beschrieben, und viele berichteten von einer spürbar gepflegten und ausgeglicheneren Kopfhaut. Im Rahmen der Studie wurden die Veränderungen zudem mithilfe von Nahaufnahmen dokumentiert. Diese Aufnahmen sind für einen gemütlichen Blogartikel optisch wenig ansprechend, für die dermatologische Bewertung jedoch äußerst hilfreich. Umso eindrucksvoller war es für uns zu sehen, wie deutlich sich das Kopfhautbild verbessert hat.

Was mir dabei besonders wichtig ist: Diese Ergebnisse zeigen nicht nur, dass wir ein gutes Produkt entwickelt haben, sondern bestätigen auch den Weg, den wir gegangen sind. Nicht die schnelle Lösung, nicht das „Wegkühlen“ von Symptomen, sondern ein Ansatz, der die Kopfhaut in ihrer eigenen Regulation und Regeneration unterstützt – sanft, nachhaltig und im Einklang mit dem, was Haut von Natur aus kann. Unsere Kopfhaut ist kein Störfaktor, sondern ein fein abgestimmtes System. Wenn sie wieder ins Gleichgewicht findet, fühlt sich vieles plötzlich leichter an: weniger Jucken, weniger Schuppen, mehr Wohlgefühl. Genau dabei soll unser Kopfhautserum helfen – beständig und orientiert an dem, was Haut wirklich braucht.

Noch ein Wort zum Abschluss: Das Serum dient zur Pflege einer empfindlichen oder zu Schuppen neigenden Kopfhaut. Es handelt sich dabei jedoch nicht um ein Arzneimittel und ersetzt keine medizinische Therapie. Bei stark ausgeprägten oder anhaltenden Beschwerden sowie bei Verdacht auf eine Erkrankung der Kopfhaut empfehlen wir, dies ärztlich abklären zu lassen.

Wenn du mehr über die Wirkstoffe, die Anwendung und die Studie erfahren möchtest, findest du alle Details hier:
👉 https://www.oceanwell.de/kopfhautserum

 

Bildquellen:

  • Titelbild/Kopfhautserum: eigene Aufnahme / oceanBASIS
  • Saccharina im Labor: eigene Aufnahme / oceanBASIS
  • Fucus in Petrischale: von Chokniti Khongchum auf Pexels; modifiziert
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